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Partielle Sonnen-Finsternis 31. Mai 2003
Hugo Jost, 31.5.2003

 
  Wiederum beginnt der Tag früh! Abfahrt ist auf 04:45 Uhr angesagt und so machen wir uns ein weiteres Mal auf den dunklen Weg rauf auf die Jurahöhen. Wiederum fahren wir an der Sternwarte vorbei auf den Oberberg.

Während dem Auspacken der Instrumente begleitet uns ein wunderschönes Morgenkonzert. Dargeboten wird es von allen denkbaren Vögeln die nicht aufhören wollen, den anbrechenden Tag zu begrüssen, zu jubilieren und sich ganz einfach zu freuen. Wäre jetzt nicht fotografieren vorgesehen so müsste man sich ins Gras legen um einfach zuzuhören und zu träumen.
 
 

Auch der Himmel jubiliert! Er ist, mit Ausnahme von tief am östlichen Horizont stehenden Nebelfeldern und Zirren wolkenlos. Das wird uns nicht gross stören. Nun beginnen aber die vielen Flugzeuge wie ein Maler mit einem riesengrossen Pinsel damit, den wunderschönen Himmel mit ihren Kondensstreifen zu verunstalten. Kreuz und quer schweben die Streifen am Himmel, bewegen sich hin und her, verschmelzen teilweise sogar miteinander. Mit der zunehmenden Tageshelligkeit sieht man jetzt, wie die Kondenssteifen von Osten her langsam aber sicher ins Sonnenlicht geraten und sich glücklicherweise zu verdünnen beginnen.

So um 20 vor fünf werden wir langsam kribbelig! Die Sonne dürfte jetzt schon kommen, sonst sehen wir am Ende fast nichts mehr. 05:49 geht Sie endlich auf, die lang ersehnte. Blutrot steht sie am Horizont, taucht langsam aus den Nebelfluten auf und steht schlussendlich in voller Pracht am Himmel.  

 

 
 

Die schwarze Scheibe des Mondes scheint rasch, sogar sehr rasch wieder den Blick auf die ganze Sonne frei zu geben und so artet das Fotografieren fast noch zu Stress aus.

Dann, um 06:20 ist leider alles vorbei. Die Sonne steht wieder in voller Pracht am Himmel und man kann nicht einmal erahnen, dass ein winzig kleines Stück daneben der Neumond am Himmel steht.

Zum Abschluss folgt nun noch die Wanderung auf die Juraklippen um den anbrechenden Tag drunten im Tal zu bewundern. Dann um sieben geniessen wir das herrliche Bergfrühstück im Restaurant Oberberg bevor es uns wieder runter ins Tal zieht.
 

 
 

 
     
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