home

 zurück zum tagebuch

 

Partielle Mond-Finsternis vom 16. August 2008
Hugo Jost, 16. August 2008

 
 


Am 16. August zu bester Nachtzeit das heisst, nicht mitten in der Nacht sondern noch in der ersten Nachthälfte fand eine Partielle Mondfinsternis (81% Verfinsterung) statt. Wie vorauszusehen war verschlechterte sich das Wetter pünktlich zum Abend des 16. August und wieder einmal mehr mussten wir zittern, ob wir überhaupt etwas sehen würden.

Um 20 Uhr machten sich Franz, Beatrice, Jasmin und ich auf in die Sternwarte. Selbstverständlich ging’s zuerst zum Kaffee (dazu gibt’s ja neben der Sternwarte ein Restaurant) und dann um 9 Uhr in die Sternwarte.

Nun: So um 21:15 sieht man im Südosten durch die Wolken etwas Helles schimmern. Das wird wohl der Mond sein.

Also: Sofort Instrumente und Foto-apparate bereit machen und auf besseres Wetter hoffen. Franz arbeitet mit dem auf der Schmidt-Kamera montierten Lichtenknecker Flatfield -Objektiv (50cm Brennweite). Ich selber baue vor der Sternwarte die Maksutov (1m Brennweite) auf und dann warten wir.

Und wirklich: Bis gegen Mitternacht gelingt es uns immer wieder, den verfinsterten Mond abzulichten. Zugegeben: Die Aufnahmen waren auch schon besser. Aber fotografieren durch dichte Wolkenschleier geht nun mal nicht so gut.

Ohne unsere Digitalkameras, mit denen wir den Erfolg oder Misserfolg jeweils sofort sahen und korrigieren konnten wäre das Fotografieren zum reinen Glücksspiel geworden

 
 


 
 


21:35 Der Mond zeigt sich kurz


21:55 Schon teilweise verfinstert


22:15 Schon 1/3 bedeckt

 
 


22:48 Kurz vor dem Maximum


23:38 Kurz nach dem Maximum


23:49 Letzte Aufnahme

 
     
hugo jost

 impressum