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Am 16. August zu bester Nachtzeit das heisst, nicht mitten in der Nacht
sondern noch in der ersten Nachthälfte fand eine Partielle Mondfinsternis
(81% Verfinsterung) statt. Wie vorauszusehen war verschlechterte sich das
Wetter pünktlich zum Abend des 16. August und wieder einmal mehr mussten
wir zittern, ob wir überhaupt etwas sehen würden.
Um 20 Uhr machten sich Franz, Beatrice, Jasmin und ich auf in die
Sternwarte. Selbstverständlich ging’s zuerst zum Kaffee (dazu gibt’s
ja neben der Sternwarte ein Restaurant) und dann um 9 Uhr in die
Sternwarte.
Nun: So um 21:15 sieht man im Südosten durch die Wolken
etwas Helles schimmern. Das wird wohl der Mond sein.
Also: Sofort Instrumente und Foto-apparate bereit machen
und auf besseres Wetter hoffen. Franz arbeitet mit dem auf der
Schmidt-Kamera montierten Lichtenknecker Flatfield -Objektiv (50cm
Brennweite). Ich selber baue vor der Sternwarte die Maksutov (1m
Brennweite) auf und dann warten wir.
Und
wirklich: Bis gegen Mitternacht gelingt es uns immer wieder, den
verfinsterten Mond abzulichten. Zugegeben: Die Aufnahmen waren auch schon
besser. Aber fotografieren durch dichte Wolkenschleier geht nun mal nicht
so gut.
Ohne unsere Digitalkameras, mit denen wir den Erfolg oder Misserfolg
jeweils sofort sahen und korrigieren konnten wäre das Fotografieren zum
reinen Glücksspiel geworden
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