home

 zurück zum tagebuch

 

Mond-Finsternis 3.3.2007
Hugo Jost, 3.3.2007

 
  Die Mond-Finsternis vom 3. März entwickelte sich zu einem echten Abenteuer. Als ich um 19:00 bei der Sternwarte eintreffe, ist der Himmel voll bedeckt. Die Temperatur liegt so um 0 Grad und der Wind bläst zwischen 60 und 80 km/h. Alles in allem recht unfreundlich.

So geniesse ich vorerst im Restaurant Unterberg einen heissen Kaffe und mache mich dann daran, alles fürs fotografieren vorzubereiten. Um 20:00 trifft dann Markus ein und so montieren wir am Cassegrain den Tubus. Da der Himmel immer noch bedeckt ist und es nach Regen oder Schnee riecht geht's wieder ins Restaurant zur nächsten Runde Kaffee und zum Witze erzählen. Um 21:00 besichtigen wir im Stall das junge Kälbli und wandern wiederum zur Sternwarte.

Wetter wie gehabt! Einziger Unterschied: Es beginnt zu regnen. Markus macht sich auf den Heimweg und Beatrice trifft ein. Wir beschliessen, mindestens bis 23:00 auszuharren und danach zu entscheiden, was zu tun ist.

Wir haben Glück: etwa ab 21:30 kommen die ersten Wolkenlücken und so kann ich doch einige Fotos schiessen. Allerdings haben wir dauernd Unterbrüche (Dach auf, Dach zu) wegen Regen und Schnee. Der sehr starke Wind verwackelt fast alle Aufnahmen. Belichtungszeiten länger als 1/60 Sekunde sind schlichtweg unmöglich.

Um 23:30, eben trifft Franz ein, geht auch Beatrice nach Hause. Jetzt ist es richtiges Hundewetter. Regen, Schnee und ein sehr starker Wind. Ans beobachten oder gar fotografieren ist nicht mehr zu denken. Um Mitternacht machen wir uns enttäuscht auf den Heimweg.

Und was passiert um 00:45 in Grenchen: Ein wunderschönes riesiges Wolkenloch gibt den Blick auf einen wunderschönen, roten Mond frei.

 

 
 

 
     
hugo jost

 impressum