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Helligkeitsausbruch
von Komet 17P/Holmes
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Beobachtungsbericht
P17/Holmes Komet
17P/Holmes bescherte uns in der Jurasternwarte viel Arbeit galt es doch,
die Veränderungen möglichst lückenlos zu dokumentieren. Zum Einsatz
kamen alle unsere Instrumente. War es in den ersten Tagen noch möglich,
den Kometen mit der CCD-Kamera und der Digitalkamera zu fotografieren
blieb am Ende nur noch die Schmidt-Kamera mit dem grossen Bildfeld von 5 x
5 Grad als geeignete Aufnahmeoptik übrig. Zu gross war der Komet, als
dass er noch mit anderen Instrumenten hätte fotografiert werden können. |
Entdeckungsgeschichte
17P/Holmes Am
6. November 1892 entdeckte der britische Amateurastronom Edwin Holmes in
der Nähe des Andromedanebel kurz vor Mitternacht einen neuen Kometen.
Wegen einer dichten Wolkendecke konnte er die Position erst nach
Mitternacht bestimmen. Deshalb wird manchmal auch der 7. November als
Entdeckungszeitpunkt angegeben. Während
des gesamten Monats November war der Komet von blossem Auge sichtbar.
Mitte Januar 1893 war die Helligkeit auf rund 10. mag abgesunken bevor Sie
noch einmal 8. Größe erreichte. Da der Komet von der Sonne immer weiter
als Mars entfernt ist, ist die Entdeckung auf einen Helligkeitsausbruch
von 17P/Holmes zurückzuführen. Der Komet war also schon immer etwas übermütig. 1899
und 1906 blieb 17P/Holmes auch im sonnennächsten Teil seiner Bahn ein
extrem lichtschwaches Objekt. Nach 1906 blieb er verschollen. 1964 wurde
er dann aufgrund neuer Bahnberechnungen wiedergefunden und wurde seither
regelmässig beobachtet. |
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![]() 27.10.2007 / Flatfield f=500mm, Blende 3.5 |
1.11.2007/ Flatfield f=500mm, Blende 3.5 |
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![]() 1.11.2007 |
![]() 2.11.2007 |
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![]() 3.11.2007 |
![]() 28.11.2007 |
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