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Planeten 2012

Für detailliertere Informationen verwenden Sie bitte folgende links:

> www.astronomie.de
> www.astroinfo.org

 

 

Sichtbare Planeten
Die Sichtbarkeit der Planeten, Sonne und Mond ist für jeweils den 15. des laufenden Monats dargestellt.

Nur die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn sowie der Mond, können von blossem Auge gesehen werden. Selbstverständlich nur während der Nacht (schwarzer Bereich des Diagramms).

Erfahrungsgemäss ist das Auffinden von Planeten am Himmel für Ungeübte sehr schwierig.

Für die wichtigsten Planeten Mars, Jupiter und Saturn wird deshalb gezeigt, wann Sie nahe beim Mond stehen.

  Das obige Diagramm wurde mit dem Programm "Das Planetarium 1900-2100" hergestellt. Webseite: > www.astroexcel.de  
 


Wir stehen direkt über dem Nordpol und betrachten das Innere Sonnensystem. Die Distanzen zwischen den Planeten sind in logarithmischem Massstab.


Wir stehen direkt über dem Nordpol und betrachten das gesamte Sonnensystem. Die Distanzen zwischen den Planeten sind in logarithmischem Massstab.


Sonne

Merkur

Venus

Erde

Mars


Jupiter

Saturn

Uranus

Neptun

Pluto

 

  Die zwei Grafiken werden online für das jeweilige Datum berechnet von > www.fourmilab.ch  (astronomy and space)  
 
 
 

Merkur

Merkur steht, wenn er überhaupt sichtbar ist, immer tief am Horizont. In der Morgendämmerung an der Stelle, wo die Sonne aufgehen wird. In der Abenddämmerung an der Stelle, wo die Sonne untergegangen ist. Merkur ist nicht sehr hell. Er ist von blossem Auge recht schwierig zu beobachten. Gute Abendsichtbarkeiten in 2012 sind im ersten Monatsdrittel im März in der Abenddämmerung (tief im Westen) und in der letzten Novemberwoche und ersten Dezemberwoche am Morgenhimmel (tief im Osten)

 merkurlauf2012

merkur 1.3.12, 19:30 

 

 



Merkur
, der sonnennächste Planet, ist der kleinste Planet des Sonnensystems. Er hat eine mondähnli- che Oberfläche voller Krater. Die Temperaturunter- schiede zwischen Tag und Nacht sind extrem. Er besitzt praktisch keine Atmosphäre. Merkur ist von blossem Auge schwierig zu beobachten. Die besten Sichtbedingungen sind Abends bei Frühlingsanfang oder am Morgen bei Herbstanfang. Als innerer Planet weist Merkur Lichtgestalten (Phasen) auf. Sie sind aber nur im Teleskop sichtbar.
(Bild: NASA)

 

Venus  

Venus ist so hell, dass man Sie am Himmel nicht verfehlen kann. Sie ist nach Sonne und Mond das hellste Gestirn am Himmel. Ihr Licht ist strahlend weiss. Von Anfang Januar  bis mitte Mai steht Venus am Abendhimmel. Am Morgenhimmel im Osten ist Venus von Mitte Juli bis Ende November sichtbar.

 


 



Venus
ist von der Sonne aus gesehen der zweite Planet. Je nach Stellung am Himmel erscheint Sie uns als heller Morgen - oder Abendstern. Ihr scheinbarer Durchmesser variiert sehr stark. Auch die Phasen- gestalten der Venus lassen sich nur im Teleskop beobachten. Venus ist ein unwirtlicher Planet mit einer sehr heissen und dichten Atmosphäre aus Kohlendioxid.
Bild: NASA)

 

Mars

 

Mars kommt alle 2 Jahre in Erdnähe. Er wird dann zum sehr auffälligen orange-roten "Stern".
Mars ist bis Mitte Jahr sichtbar

mars 14.1.2012

mars 7.3.2012

mars 1.5.2012

mars 29.5.2012

mars 26.6.2012

mars 24.7.2012

mars 22.8.2012

mars 18.10.2012

 


 



Mars
ist der vierte Planet des Sonnensystems. Er fällt von blossem Auge eher durch seine rötliche Farbe als durch die Helligkeit auf. Infolge seiner exzentrischen Bahn um die Sonne schwankt der scheinbare Durchmesser von Opposition zu Opposition stark. Bei guter Luftruhe lassen sich im Teleskop auf seiner Oberfläche Polkappen, hellere und dunklere Gebiete erkennen. Manchmal ist die Sicht durch Wolken oder Stürme stark beeinträchtigt. Auf seinen Polkappen gibt es saisonale Verän- derungen. Die Oberfläche des Mars ist geprägt von Riesenvulkanen, Kratern, einem globalen Graben- bruchsystem und ausgetrockneten Flusstälern. Die Atmosphäre ist nur dünn.

 

Jupiter


 Jupiter, der grösste Planet des Sonnensystems  leuchtet hell und weiss. Ausser, wenn Venus auch zu sehen ist, ist er das hellste Gestirn am Himmel.   Er kann von Januar und Mitte April am Abendhimmel beobachtet werdn. Ab Juli kann er tief im Osten am Morgenhimmel gesehen werden bevor er dann im Herbst wieder am Abenhimmel sichtbar wird.

jupiter 30.1.2012

jupiter 27.02.2012

jupiter 25.03.2012

jupiter 22.04.2012

jupiter 12.08.2012

jupiter 8.09.2012

jupiter 2.11.2012

jupiter 29.11.2012

jupiter 26.12.2012

 

 



Jupiter, der fünfte Planet, ist schon von blossem Auge sehr gut sichtbar. Der riesige Gasplanet ist der grösste Planet des Sonnensystems. Er ist ein sehr dankbares Fernrohrobjekt. Schon bei geringer Vergrösserung erkennt man die abgeplattete Planetenscheibe und die vier grössten Monde. Höhere Vergrösserungen zeigen Einzelheiten der Atmosphäre wie Zonen, Bänder und Wirbel. Da Jupiter rasch rotiert, ändert sich der Anblick des Planeten innerhalb weniger Stunden. Auch der „Tanz“ der Jupitermonde lässt sich bereits innerhalb weniger Stunden erkennen. Jupiter hat keine feste Oberfläche. Seine mächtige Atmosphäre zeigt helle und dunkle Wolkenbänder und riesige Sturmwirbel. Der grösste Sturmwirbel ist der „Rote Fleck“, der schon seit Jahrhunderten sichtbar ist. (Bild: NASA)

 

Saturn

Saturn leuchtet etwas weniger hell als Jupiter. Sein Licht ist gelblich und ruhig. Saturn kann ab Ende Januar (Morgenhimmel) bis gegen Ende Juli (Nachthimmel) beobachtet werden. Ab Anfang November erscheint er dann wieder tief im Osten am Morgenhimmel.

saturn 16.1.2012

saturn 11.3.2012

saturn 6.4.2012

saturn 4.5.2012

saturn 31.5.2012

saturn 28.6.2012

saturn 25.7.2012

saturn 12.8.2012

saturn 21.8.2012

saturmn 10.12.2012

 



Saturn
ist der sechste Planet des Sonnensystems. Auch er ist ein Gasplanet und schon von blossem Auge sichtbar. Im Fernrohr fällt er durch sein ausge- dehntes Ringsystem, bestehend aus einer Vielzahl kleiner Gesteinsbrocken, auf. Durch die Neigung der Rotationsachse gegen die Bahnebene erscheinen im Laufe der Jahre die Ringe mehr oder weniger weit geöffnet . Seine Atmosphäre zeigt fast keine Struktu- ren. Mit grösseren Fernrohren können auch einige Monde beobachtet werden. (Bild: NASA)

 

hugo jost

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