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Sichtbare Planeten
Die Sichtbarkeit der Planeten, Sonne
und Mond ist für jeweils den 15. des laufenden Monats dargestellt.
Nur die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn sowie der Mond, können
von blossem Auge gesehen werden. Selbstverständlich nur während der Nacht
(schwarzer Bereich des Diagramms).
Erfahrungsgemäss ist das Auffinden von
Planeten am Himmel für Ungeübte sehr schwierig.
Für die wichtigsten Planeten Mars, Jupiter und Saturn wird deshalb gezeigt,
wann Sie nahe beim Mond stehen.
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Das
obige Diagramm wurde mit dem Programm "Das Planetarium
1900-2100" hergestellt. Webseite: > www.astroexcel.de
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Wir stehen direkt über dem Nordpol und
betrachten das Innere Sonnensystem. Die Distanzen zwischen den Planeten sind
in logarithmischem Massstab.
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Wir stehen direkt über dem Nordpol und
betrachten das gesamte Sonnensystem. Die Distanzen zwischen den Planeten
sind in logarithmischem Massstab.
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Sonne
Merkur
Venus
Erde
Mars
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Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto
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Die
zwei Grafiken werden online für das jeweilige Datum berechnet von >
www.fourmilab.ch
(astronomy and space)
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Merkur
Merkur steht, wenn er überhaupt sichtbar ist, immer tief am Horizont. In der Morgendämmerung an der Stelle, wo die Sonne aufgehen wird. In der Abenddämmerung an der Stelle, wo die Sonne
untergegangen ist. Merkur ist nicht sehr hell. Er ist von blossem Auge recht schwierig zu beobachten.
Gute Abendsichtbarkeiten in 2012 sind im ersten Monatsdrittel im März
in der Abenddämmerung (tief im Westen) und in der letzten Novemberwoche
und ersten Dezemberwoche am Morgenhimmel
(tief im Osten)

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Merkur, der sonnennächste Planet, ist
der kleinste Planet des Sonnensystems. Er hat eine mondähnli- che Oberfläche
voller Krater. Die Temperaturunter- schiede zwischen Tag und Nacht sind
extrem. Er besitzt praktisch keine Atmosphäre. Merkur ist von blossem Auge
schwierig zu beobachten. Die besten Sichtbedingungen sind Abends bei Frühlingsanfang
oder am Morgen bei Herbstanfang. Als innerer Planet weist Merkur
Lichtgestalten (Phasen) auf. Sie sind aber nur im Teleskop sichtbar. (Bild:
NASA)
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Venus
Venus ist so hell, dass man
Sie am Himmel nicht verfehlen kann. Sie ist nach Sonne und Mond das
hellste Gestirn am Himmel. Ihr Licht ist strahlend weiss. Von Anfang
Januar bis mitte Mai steht Venus am Abendhimmel. Am Morgenhimmel im
Osten ist Venus von Mitte Juli bis Ende November sichtbar.
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Venus ist von der Sonne aus gesehen der
zweite Planet. Je nach Stellung am Himmel erscheint Sie uns als heller Morgen
- oder Abendstern. Ihr scheinbarer Durchmesser
variiert sehr stark. Auch die Phasen- gestalten der Venus lassen sich nur im
Teleskop beobachten. Venus ist ein unwirtlicher Planet mit einer sehr heissen
und dichten Atmosphäre aus Kohlendioxid. Bild:
NASA)
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Mars
Mars
kommt alle 2 Jahre in Erdnähe. Er wird dann zum sehr
auffälligen orange-roten "Stern".
Mars ist bis Mitte Jahr sichtbar








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Mars ist der vierte Planet des
Sonnensystems. Er fällt von blossem Auge eher durch seine rötliche Farbe als
durch die Helligkeit auf. Infolge seiner exzentrischen Bahn um die Sonne schwankt der scheinbare Durchmesser von Opposition zu
Opposition stark. Bei guter Luftruhe lassen sich im Teleskop auf seiner Oberfläche
Polkappen, hellere und dunklere Gebiete erkennen. Manchmal ist die Sicht durch
Wolken oder Stürme stark beeinträchtigt. Auf seinen Polkappen gibt es
saisonale Verän- derungen. Die Oberfläche des Mars ist geprägt von
Riesenvulkanen, Kratern, einem globalen Graben- bruchsystem und
ausgetrockneten Flusstälern. Die Atmosphäre ist nur dünn. |
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Jupiter

Jupiter, der grösste
Planet des Sonnensystems leuchtet hell und weiss. Ausser, wenn
Venus auch zu sehen ist, ist er das hellste Gestirn am Himmel.
Er kann von
Januar und Mitte April am Abendhimmel beobachtet werdn. Ab Juli
kann er tief im Osten am Morgenhimmel gesehen werden bevor er dann im
Herbst wieder am Abenhimmel sichtbar wird.









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Jupiter,
der fünfte Planet, ist schon von blossem Auge sehr gut sichtbar. Der riesige
Gasplanet ist der grösste Planet des Sonnensystems. Er ist ein sehr dankbares
Fernrohrobjekt. Schon bei geringer Vergrösserung erkennt man die abgeplattete
Planetenscheibe und die vier grössten Monde. Höhere Vergrösserungen zeigen
Einzelheiten der Atmosphäre wie Zonen, Bänder und Wirbel. Da Jupiter rasch
rotiert, ändert sich der Anblick des Planeten innerhalb weniger Stunden. Auch
der „Tanz“ der Jupitermonde lässt sich bereits innerhalb weniger Stunden
erkennen. Jupiter
hat keine feste Oberfläche. Seine mächtige Atmosphäre zeigt helle und dunkle Wolkenbänder und riesige Sturmwirbel. Der grösste
Sturmwirbel ist der „Rote Fleck“, der schon seit Jahrhunderten sichtbar
ist. (Bild: NASA)
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Saturn
Saturn
leuchtet etwas weniger hell als Jupiter. Sein Licht ist gelblich und
ruhig.
Saturn kann ab Ende Januar (Morgenhimmel) bis gegen Ende Juli
(Nachthimmel) beobachtet werden. Ab Anfang November erscheint er dann
wieder tief im Osten am Morgenhimmel.










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Saturn ist der sechste Planet des
Sonnensystems. Auch er ist ein Gasplanet und schon von blossem Auge sichtbar.
Im Fernrohr fällt er durch
sein ausge- dehntes Ringsystem, bestehend aus einer Vielzahl kleiner
Gesteinsbrocken, auf. Durch die
Neigung der Rotationsachse gegen die Bahnebene erscheinen im Laufe der Jahre
die Ringe mehr oder weniger weit
geöffnet . Seine Atmosphäre zeigt fast keine Struktu- ren. Mit grösseren
Fernrohren können auch einige Monde beobachtet werden. (Bild: NASA)
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