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Zeit und Kalender |
An der Sonne orientierte ZeitenUrsprünglich verfügte jeder größere Ort über seine eigene Uhrzeit, die nach der Sonne synchronisiert wurde. Wenn die Sonne ihren höchsten Punkt über dem Horizont erreichte, war es 12 Uhr mittags. |
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| Universal Time UTC UTC (Universal Time Coordinated) ist die Basis für alle übrigen Zeiten. Die Universal Time (UTC) ist die durch astronomische Beobachtung gewonnene mittlere Ortszeit des durch die Sternwarte von Greenwich führenden Nullmeridians. Gleichzeitig ist sie identisch mit der dortigen Zonenzeit (Western European Time). |
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| Mittlere Ortszeit
(Jurasternwarte) Die Mittlere Ortszeit ergibt sich aus der geografischen Länge eines Ortes. Die Differenz zur UTC errechnet sich aus der Entfernung des entsprechenden Ortes zum Null-Meridian in Greenwich. Für je 1 Längengrad Differenz beträgt die Zeit-Differenz 4 Minuten. Die mittlere Ortszeit läuft gleichmäßig ab, sie entspricht der über ein Jahr gemittelten wahren Ortszeit. |
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| Wahre
Ortszeit (Jurasternwarte) Die Wahre Ortszeit ist die Zeit, die eine Sonnenuhr in der Jurasternwarte anzeigen würde. Zeigt die Wahre Ortszeit 12:00 Uhr an, so steht die Sonne in der Jurasternwarte genau im Süden. Die Wahre Ortszeit berücksichtigt zusätzlich zur geografischen Länge die Korrekturen der Zeitgleichung.
Die wahre Ortszeit entspricht der real gemessenen Sonnenzeit eines Ortes. Sie läuft nicht ganz gleichmäßig ab.
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| Temporalzeit (Jurasternwarte) Als temporale Stunden oder römische Stunden wird die Einteilung des Tages in 24 Stunden bezeichnet. Bei dieser Einteilung wird die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (Tag) und die Zeit zwischen Sonnen- untergang und Sonnenaufgang (Nacht) in jeweils zwölf gleiche Teile aufgeteilt. Durch die unterschiedliche Länge von Tag und Nacht im Jahreslauf ändern sich auch die Stundenlängen kontinuierlich. Im Sommer sind die Tagstunden länger, im Winter die Nachtstunden. Die Zählung der 12 Stunden beginnt bei Sonnenaufgang beziehungsweise bei Sonnenuntergang jeweils wieder bei Eins. Temporale Stunden waren in vielen Kulturen üblich. In unserem Kulturkreis wurden sie von der römischen Zeitrechnung übernommen, und waren im europäischen Mittelalter gebräuchlich. |
Am längsten Tag des Jahres haben wir 8
Nachtstunden und 16 Tagstunden à je 60 Minuten. Am längsten Tag des Jahres haben wir 12 Nachtstunden à je 40 heutige Minuten und 12 Tagstunden à je 80 heutige Minuten.. | ||||||||||||||||||||||||||
| Zonenzeit Die Erde ist in 24 Zeitzonen unterteilt. Sie unterscheiden sich zu UTC um jeweils einer ganze Anzahl Stunden. Die Breite einer Zeitzone beträgt 15°. Die Zonenzeit ist die Mittlere Ortszeit am Referenz-Meridian einer Zeit-Zone. Die geografische Länge eines Ortes, + - 7.5° von einem Referenz-Meridian. In der Regel bestimmt die Lage der Hauptstadt die Zeitzone eines Staates. In sehr großen Staaten und in Polnahen Gebieten gelten mehrere Zeitzonen. Zonenzeit (Standard-Zeit) Schweiz |
Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit:
Umstellung Sommerzeit / Umstellung Winterzeit | ||||||||||||||||||||||||||
An den Sternen orientierte ZeitenDie Sternzeit orientiert sich an der Position der Sterne. Da die Erde bei innerhalb eines Jahres bei ihrem Umlauf um die Sonne eine zusätzliche 'unbemerkte' Rotation ausführt,
entsprechen 365 Sonnentage 366 Sterntagen. |
Die Zeichnung zeigt
einen Ausschnitt der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne. Zum Zeitpunkt T1
beobachten wir auf der Nachtseite der Erde um Mitternacht einen weit entfernten Stern.: Stern, Erde und Sonne liegen auf einer Geraden. | ||||||||||||||||||||||||||
| Die Welt-Sternzeit GST (Greenwich Sidereal Time) Sie ist identisch mit der lokalen Sternzeit am 0° Meridian in Greenwich. Sie dient als globale Referenz für die Sternzeit. Die GST trifft jährlich einmal am Frühlingspunkt (21.März) genau mit der Weltzeit UTC zusammen. Danach läuft sie täglich um 3 Minuten 56,9 Sekunden schneller als die übliche Sonnenzeit, bis sie schließlich am Frühlingspunkt wieder genau miteinander übereinstimmen. 1 Sonnentag = 24:00:00 1 Sterntag = 23:56:04.0905 1 Sonnentag = 86400 s 1 Sterntag = 86164.0905 s |
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| Die Lokale Sternzeit LST
Jurasternwarte (Local Sidereal Time) Die Sternzeit kennt keine Zeitzonen. Jede Sternwarte hat ihre eigene LST. Sie ist wichtig für die Beobachtung und Berechnung von Stern-Positionen an einem bestimmten Ort der Erde. Sie wird ebenso aus der GST berechnet wie die Mittlere Ortszeit aus der UTC. |
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Kalenderdaten 2011 |
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Religiöse Feste |
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